
BRIEFWECHSEL oder D'WEIBERWIRTSCHAFT

BESETZUNG:
Maria Theresia Schönauer, Großmutter Hannie Weiß
Maria Magdalena Schönauer, ihre Tochter Regina Sykora
Maria Luise Schönauer, ihre Enkelin Nikola Cambruzzi
Minna, Haushälterin Ingrid Schlögl
Fritz Kasparek, Entwicklungshelfer Stefan Peschta
Hermann Einberger, Geschäftsmann Heinz Hiermaier
Ludwig Aumüller, Unternehmer Walter Prochaska
Ein Gärtner Bernd Sykora
Inhalt:
Die Bäuerin
Maria Theresia Schönauer trifft mir Ihrer Köchin Vorbereitungen zur Feier anlässlich
ihres 50. Geburtstages. Sie ist
unverheiratet und hat eine Tochter Maria Magdalena, welche gleichfalls mit einem
Kind der Liebe, Maria Luise gesegnet ist. So leben Großmutter, Mutter und
Tochter ohne Männer in einem Haushalt zusammen. Magdalena informiert ihre
Mutter, dass sie zu der bevorstehenden Feier einen Brieffreund ihrer Tochter
Luise, ohne deren Wissen eingeladen hat. Es ist ein gewisser Herr Kasparek,
welcher als Entwicklungshelfer in Afrika tätig ist. Es soll für Luise eine Überraschung
werden. Kurz darauf erzählt Luise ihrer Großmutter, dass sie ohne Wissen ihrer
Mutter Magdalena einen Mann eingeladen hat, welcher ihr im letzten Urlaub in der
Türkei, welchen sie mit ihrer Mutter Magdalena dort gemeinsam verbrachte, einen
Brief in ihre Badetasche steckte. Darin ersucht er sie, ihm eine Gelegenheit zu
verschaffen ihre Mutter kennen zu lernen. So soll dieser Herr Einberger eine Überraschung
für Magdalena werden. Schließlich eröffnet die Großmutter Theresia ihrer Köchin
Minna, dass sie im Namen ihrer Tochter Magdalena über ein
Ehevermittlungsinstitut mit einem Mann im brieflichen Kontakt steht. Dieser Herr
Aumüller, ein Transportunternehmer, ist gleichfalls für die Geburtstagsfeier,
sozusagen zum „Anschauen“, eingeladen. Für Minna beginnt nun die Aufgabe,
die jeweiligen unbekannten Herren zu empfangen und jeweils an die Einladende
weiter zu vermitteln. Dass es dabei zu vielen Verwechslungen und Verwicklungen kommen muss, versteht
sich von selbst. Minna bemüht sich zwar redlich, trotzdem oder gerade deshalb
werden die Verwirrungen immer größer und undurchsichtiger.
Am Ende gelingt es doch, dass die richtigen Partner zueinander finden und
auf gegenseitige Sympathie stoßen.
REGIE
Manfred Cambruzzi