
DER BESUCH DER ALTEN DAME
Die Besucher
Claire Zachanassian HELEN P.-HACKL
Ihre Gatten RUDOLF TOIFL
Der Butler HARALD WOLKERSDORFER
Toby MARKUS DE BETTIN
Roby JOSEF HOLLER
Koby ALFRED BOLLAUF
Loby WALTER PROCHASKA
Foby HANNES PESCHTA
Die Besuchten
ILL ERNST PIRKER
Seine Frau URSULA FRANKE
Seine Tochter BIANCA BAUER
Sein Sohn JÜRGEN SYKORA
Die Bürgermeistering HELGA KONWALINKA
Der Pfarrer HEINZ HIERMAIER
Der Lehrer MARTIN HEINZL
Der Arzt BERND SYKORA
Der Polizist CLEMENS CAMBRUZZI
Der erste Bürger BERNIE MAGENBAUER
Die zweite Bürgerin INGE NEMEC
Die dritte Bürgerin ROSINA FAHRECKER
Erste Frau HANNI WEISS
Zweite Frau ROSINA FAHRECKER
Fräulein Luise CLAUDIA BLIEBERGER
Die Sonstigen
Bahnhofsvorstand PETER HECHT
Pfändungsbeamter Manfred Cambruzzi
Turner STEFAN PESCHTA
Die Lästigen
Radioreporterin DAGMAR LAGLER
Fernsehreporter GEORG HASLINGER
Kameramann STEFAN PESCHTA
Der Güllener Kinderchor
Hannahlena Gergsmann, Max Faber, Gabriel Fally, Timo Franke,
Nina Hajek, Lukas Ivankovic, Lisa Ladinigg, Anton Mazzolini,
Sergio Pajic, Michael Paderta, Tamara Peithner, Anna-Katharina Rust,
Lea Sudra, Nina Huber, Jakob Friedl, David Weissenbrunner.
EIN "´DANKE" AN URSULA FRANKE, WELCHE DAS LIED KOMPONIERT
UND MIT DEM KINDERCHOR EINSTUDIERT HAT.
Die Güllener Jugend
Kira Bissinger, Lara Franke, Julia Heinzl, Victoria Paderta,
Sophie Sadat Gouche, Viktoria Wanka.
Die Güllener
Hedwig Barak, Trude Bösendorfer, Franz Haiden, Hedwig Hecht,
Gerhard Heschl, Paula Hellein, Christine Holler, Josef Holler,
Johann Oswald, Christine Wächter, Alfred Barak, Christa Heschl.
MANFRED CAMBRUZZI
Musik
Manuel Rigoni
Maske
Michaela Dabsch
Martin Bauer, Heinz Pettirsch, Heinz Weiss
Souffleusen
Brigitta Türkel, Henriette Pettirsch
Bühnendekoration
Theater in der Josefstadt
Kostüme
Licht & Ton
Organisation
Ingrid Schlögl, Manfred Cambruzzi, Michael Köck, Martin Heinzl, Peter Türkel
EIN "DANKE" AN DIE KINDER DER VOLKSSCHULE PURKERSDORF UND
AN DIE DIREKTORIN FRAU MARIA STATTIN
ZUM INHALT
Das kleine Städtchen Güllen nahe der deutsch-schweizerischen Grenze, eine einst stolze und wohlhabende Stadt, ist völlig verschuldet. Nun klammert man sich verzweifelt an die letzte große Hoffnung : den Besuch der alten Dame Claire Zachanassian, die in ihrer Jugend selbst in Güllen lebte und nunmehr, durch das Erbe ihres ersten Mannes, eines armenischen Ölscheichs, zur Milliardärin avanciert ist. Sie ist auch, wie sich später herausstellt, verantwortlich für die finanzielle Misere Güllens. Von der alten Dame, die mittlerweile mit Ehemann Nr. 7 unterwegs ist, erhoffen sich die Bürger der Stadt eine Finanzspritze, die Güllen wieder auf die Beine helfen soll. Ihre Jugendliebe Alfred ILL, ein Krämer, soll sie bei ihrem Besuch unterhalten und in Spenderlaune bringen. Für ILL ist diese Aufgabe denkbar ungünstig, denn er hatte sich in seiner Jugend von seiner damaligen Freundin, der alten Dame nämlich, abgewandt, als diese von ihm schwanger war, und sie durch eine Falschaussage an den Rand des sozialen Abgrundes getrieben.
Dies wird ihm jetzt zum Verhängnis, denn die alte Dame erklärt, sie wolle den Güllenern nur dann eine großzügige Geldspende zukommen lassen, wenn sie sich dafür "Gerechtigkeit" und "totale Rache" erkaufen könne, sprich das Recht, Alfred ILL tot zu sehen. Zunächst lehnen die Bürger den Vorschlag "im Namen der Gerechtigkeit" entrüstet ab, doch schon bald wird die Gier nach den dringend benötigten Geld stärker als alle moralischen Hemmschwellen. Sie beschließen ILL zu töten. ILL, vom Schicksal gebeutelt, stimmt letztlich resigniert seiner Strafe zu und sieht seinem Ende entgegen. Der Arzt diagnostiziert kurz darauf einen Herzschlag und die Stadt Güllen feiert die noble Spenderin Claire Zachanassian.
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