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One Dinner for Claire, ein Theaterfilm

Online für unser Publikum verfügbar.

 

 

 

 

 

Medienecho – Ein Käfig voller Narren Herbst 2019

https://www.youtube.com/watch?v=4XHKqKS0nyU

 

Der Brandner Kaspar

„Das kommt davon, wenn ma sich mit an Menschen einlasst, bevor er tot ist“

Das ewige Drama um Leben und Tod wurde im März 2012, nach einer verregneten Sommersaison 2011, im Stadtsaal Purkersdorf noch einmal aufgeführt.

Die große Herausforderung hierbei war, das rund 20-köpfige Ensemble auf der – im Vergleich mit der Freiluftbühne im Steinbruch Dambach – doch eher kleinen Bühne im Stadtsaal unterzubringen. Gleiches galt für die Kulissen, speziell das „Paradies“. Es wurde daher kurzerhand die Bühne mit weiteren Elementen in Richtung Zuschauerraum vergrößert. Somit konnten die Szenen „auf Erden“ im vorderen Bereich der Bühne gespielt werden, während das „Paradies“ im hinteren Bereich der Bühne aufgebaut und während der der anderen Szenen lediglich durch einen – mit Projektionen versehenen Vorhang – verdeckt wurde.

Auch hier zeigte sich wieder einmal: Mit ein wenig Kreativität ist auch in der kleinsten Hütte Platz. Wobei „klein“ in diesem Fall relativ zu sehen ist.

N1 Bericht zur Aufführung im Stadtsaal

Der Bockerer

Wien, 1938. Der eigensinnige und widerborstige Fleischhauer Karl Bockerer geht in diesen Jahren der Begeisterung für den National-Sozialismus seinen eigenen Weg und lässt sich auch nicht von seiner Frau, einer Anhängerin Hitlers, davon abbringen.

Er muss mitansehen, wie sein eigener Sohn SA-Mitglied und schließlich in den Krieg eingezogen wird, aus dem er nicht mehr heimkehrt. Auch einer seiner besten Freunde, der Eisenbahner und Widerständler Hermann, überlebt die Gefangennahme durch die SA nicht.

Karl Bockerer leistet immer einen stillen und oft auch unbeabsichtigten Widerstand, versucht die Dinge einfach mit Hausverstand zu begreifen und zu leben. Da für solche Menschen in den Jahren des National-Sozialismus kein Platz ist, hat er mit vielen Schwierigkeiten und Schicksalsschlägen zu kämpfen. Trotzdem gelingt es ihm durch seine entwaffnende Ehrlichkeit, welche manchmal schon kindlich naiv ist, diese Zeit zu überstehen und seinem Lebensweg treu zu bleiben.

Ein Stück mit vielen berührenden Momenten, Szenen zum Nachdenken und trotzdem vielen Situationen zum Lachen.

Wachsen an der Herausforderung

„Der Bockerer“ ist ein Theaterstück von Ulrich Becher und Peter Preses, welches 1948 in Wien uraufgeführt wurde. Bekannt und populär wurde „Der Bockerer“ vor allem durch Franz Antels Verfilmung mit Karl Merkatz in der Titelrolle. Wie immer bei der Umsetzung eines so populären Stoffes bestand auch hier die Gefahr, dass die Produktion mit dem gewohnten Original verglichen wird und dem Vergleich nicht stand hält. Verbindet man den Karl Bockerer doch unter anderem untrennbar mit dem Gesicht und dem unvergleichlichen Spiel von Karl Merkatz. Regisseur Manfred Cambruzzi bewies wieder einmal den richtigen Riecher mit der Besetzung von Helmut Tschellnig als Karl Bockerer. Tschellnig, der schon im Vorfeld von der „Rolle seines Lebens sprach“, drückte dem Karl Bockerer seinen eigenen Stempel auf und zog mit seiner Spielfreude das gesamte Ensemble mit. Das Publikum bedankte sich für diese Glanzleistung des gesamten Teams mit einem neuen Zuschauerrekord.

Die Kaktusblüte

„Dieser Ring macht mich unverwundbar. Sie kennt mich nur als Familienvater mit drei Kindern.“

Dr. Julien Desforges ist ein leichtlebiger Zahnarzt, der seinen Freundinnen und auch seiner Angebeteten Antonia vorschwindelt, er sei verheiratet und habe drei Kinder, um nicht heiraten zu müssen. Als Antonia seinetwegen Selbstmord begehen will, verspricht er ihr sie zu heiraten. Antonia aber möchte ihr Glück nicht auf den Trümmern einer zerstörten Ehe aufbauen und besteht auf eine Aussprache mit der vermeintlichen Ehefrau von Julien. In seiner Not bittet Julien seine unscheinbare Sprechstundenhilfe Stephanie, sich als seine Frau auszugeben. Doch damit beginnen erst die Probleme und das aberwitzige Karussell aus Lügen und Missverständnissen beginnt sich immer schneller zu drehen.

Die Kaktusblüte von P. Barillet und J. P. Grédy – berühmt geworden vor allem durch die Verfilmung mit Ingrid Bergmann, Goldie Hawn und Walter Matthau – ist auch auf der Bühne seit Mitte der Sechziger Jahre ein „Evergreen“.

Des Kaisers neue Kleider

Ein eitler, nicht gerade intelligenter Kaiser, zwei Gauner, die diese Eigenschaften ausnutzen, ein unterwürfiger Hofstaat, eine kritische Mamsell und Kinder, die die Wahrheit einfach aussprechen. Das alles auf der Bühne zusammengemixt, ergab ein buntes, witziges aber auch gesellschaftskritisches Kinderstück im Steinbruch Dambach

Des Kaisers neue Kleider ist ein heiteres aber auch gesellschaftskritisches Kinderstück nach dem Märchen von Hans Christian Andersen. Es gibt viele witzige Situationen um einen sehr, sehr eitlen Kaiser, der sein Volk hungern und die Kinder in der Schule frieren lässt. Er verbraucht all sein Geld um sich jeden Tag von seiner Hofschneiderin neue Kleider fertigen zu lassen. Zwei listige Gauner nützen diese Eitelkeit und wollen den Schatz des Kaisers erbeuten, indem sie ihm einreden, aus Gold und anderen Kostbarkeiten die edelsten Stoffe schneidern zu können. Und nur der, der intelligent genug und seines Postens würdig ist, kann diese Stoffe sehen. Der eitle Kaiser fällt darauf herein und überlässt den Gaunern den gesamten Staatsschatz, um sich Kleider schneidern zu lassen, die es eigentlich gar nicht gibt. Doch weder der Kaiser, noch sein gesamter Hofstaat traut sich zuzugeben, die Kleider nicht zu sehen, denn damit würde man ja zugeben, dumm und seines Postens unwürdig zu sein. Die Gauner haben jedoch nicht mit der schlauen Mamsell Frechdachs gerechnet. Letzten Endes ist es die grenzenlose Ehrlichkeit der Kinder, die den Schwindel aufdeckt.

Ein Stück in dem man über den blinden Gehorsam wie über die Eitelkeiten von uns Menschen lachen konnte, das aber dennoch zum Nachdenken anregte.

„Do it yourself“

Besonders stolz ist das Theater Purkersdorf auf die Tatsache, dass bei dieser Produktion sämtliche Kostüme von Traude Eibner in monatelanger Arbeit handgefertigt wurden. Die Musik, speziell das eigens komponierte „Kaiserlied“, stammt aus der Feder von Jörg Mathera, der einen der Gauner spielte. So entstand unter der Leitung von Regina Sykora ein farbenfrohes, musikalisches „Spektakel“, das Jung und Alt begeistern konnte.

Einen Jux will er sich machen

„Wenn man nur aus unkompletten Makulaturbüchern etwas vom Weltleben weiß, wenn man den Sonnenaufgang nur vom Bodenfensterl, die Abendröthe nur aus Erzählungen der Kundschaften kennt, da bleibt eine Leere im Inneren, die alle Ölfässer des Südens, alle Haringfässer des Nordens, nicht ausfüllen, eine Abgeschmacktheit die alle Muskatblüth Indiens nicht würzen können.“

Als der von der Einförmigkeit seines Alltags frustrierte Kommis Weinberl von seinem Chef Zangler in Aussicht gestellt bekommt, Associé (Kompagnon, Mitinhaber) in dessen Gemischtwarenladen werden zu können, räsoniert er über sein bisheriges Leben. Anstatt wie aufgetragen, in Zanglers Abwesenheit auf das Gwölb der Gewürzwarenhandlung aufzupassen, begibt sich Weinberl mit dem Lehrling Christopherl, der einiges über die große Welt zu lernen hofft, in die nahe gelegene Hauptstadt, um endlich einmal ein „verfluchter Kerl“ zu sein. Schneller, als ihnen lieb ist, kommt es zu den turbulentesten Begegnungen. Sie laufen ihrem Chef Zangler in die Arme, der seine zukünftige Gattin besucht, machen Bekanntschaft mit anspruchsvollen Damen der Gesellschaft sowie mit Marie, Zanglers Mündel, die mit ihrem vom Vormund nicht goutierten Liebhaber August Sonders fliehen will. Schließlich geben sie sich sogar als das Liebepaar Marie und August aus, bis fast alle handelnden Personen gleichzeitig aufeinander treffen. Gerade noch entkommen die beiden und kehren reumütig zum Geschäft zurück. Dort ertappen sie zwei Einbrecher auf frischer Tat und werden dafür von Zangler belobigt. Auch Marie und August dürfen einander endlich in die Arme schließen. Letzen Endes ist Weinberl, der seiner Angebeteten einen – erfolgreichen – Heiratsantrag macht, ist von seiner Sehnsucht ein „verfluchter Kerl“ zu sein, geheilt.

Zeitlose Unterhaltung

Das Stück hat auch noch 170 Jahren nichts an Sprachwitz, turbulenter Situationskomik und temporeichen Verwechlungen verloren. Bissig, ironisch, zynisch, dann wieder derb und fast sentimental. Nahtlos reihen sich die Gags und minutiös erarbeiteten Szenen aneinander, ohne Bruch geht bissige Sozialkritik in leichte Unterhaltung über. Großes österreichisches Volkstheater ist angesagt, Sommertheater auf höchstem Niveau.

Der keusche Lebemann

Schwank in drei Akten von Franz Arnold & Ernst Bach

Gerty, die Tochter des Fabrikanten Julius Seibold, bildet sich unbedingt ein, nur einen interessanten Mann mit glamourösem Vorleben zu heiraten und hat sich dafür den Nichtsnutz und reichen Sohn Heinz Oberhofer aus München ausgesucht.

Vater Seibold hat jedoch andere Pläne und will vor allem seine geschäftlichen wie auch privaten Interessen gewahrt wissen. So will er seine Tochter an seinen Kompagnon und Buchhalter Max Stieglitz verheiraten, welcher aber so gar nicht in das Wunschbild der Tochter passt. Aus diesem Grund wird dem zukünftigen Schwiegersohn Max Stieglitz ein sehr interessantes Vorleben als Lebemann angedichtet. Die Sache scheint zu funktionieren, bis nach und nach immer mehr Probleme auftauchen und Verwicklungen stattfinden.

Eine unterhaltsame Komödie mit viel Spielwitz, Tempo und natürlich Happy End.

Die letzten Tage der Menschheit

Der hundertste Jahrestag der „Urkatastrophe“ des vergangenen Jahrhunderts brachte den Ersten Weltkrieg in unser Bewusstsein zurück, Parallelen zur heutigen Zeit nicht ausgeschlossen.

Das Theater Purkersdorf programmierte „Die letzten Tage der Menschheit“ von Karl Kraus ganz bewusst für das Sommer-Theater 2014. Einer der bedeutendsten satirischen Schriftsteller dieser Zeit hat in seiner Zeitschrift „Die Fackel“ in 220 Szenen mit dem ersten Weltkrieg abgerechnet. Angefangen beim Attentat in Sarajewo über die Kriegsbegeisterung bis hin zum infernalischen Kriegsende. Regisseur Manfred Cambruzzi hat für die Open-Air Aufführung im Steinbruch Dambach 30 Szenen ausgewählt, in denen dem Publikum in 2 Stunden die Dummheit und Gedankenlosigkeit der Verantwortlichen: der Offiziere, der Beamten, der Kriegsgewinnler und der sensationslüsternen Presse vor Augen geführt wurde.

Mut kann man nicht kaufen

Sowohl künstlerisch wie auch finanziell ging das Theater Purkersdorf mit dieser Produktion ein großes Wagnis ein. Immerhin handelt es sich bei „Die letzten Tage der Menschheit“ nicht unbedingt um ein typisches Sommertheaterstück und galt über viele Jahre hindurch sogar als unspielbar. Doch es hat sich gelohnt. Waren die Zuschauerzahlen am ersten Wochenende noch im bescheidenen Rahmen, so konnte über die vierwöchige Spielzeit ein stetiger Anstieg an Zusehern verzeichnet werden.

Unser Publikum wurde zum „Zeitzeugen“ beim Untergang der k&k Doppelmonarchie.
 Durch das minimalistische Bühnenbild konnte man sich voll und ganz auf die zynischen Texte von Karl Kraus in den unterschiedlichsten, teils skurrilen Szenarien, die jedoch alle auf Tatsachen beruhen, konzentrieren. Konnte man anfangs noch über die Dummheit und Arroganz der handelnden Personen lachen, so offenbarten sich im Laufe des Abends immer mehr die Gräuel und das Elend des Krieges und das Lachen wich betretenem Schweigen. Dementsprechend verhalten war der Applaus am Ende des Stückes, nachdem die von Frank Hoffmann eingesprochene Stimme Gottes verkündete „Ich habe es nicht gewollt“. Dies lag jedoch nicht der Qualität der Aufführungen, sondern vielmehr an der Betroffenheit des Publikums – und auch das macht gutes Theater aus.

Bühnenreifer Klimawandel

Über den gesamten Spielzeitraum betrachtet, hatte die heurige „Sommersaison“ im Steinbruch eine gewisse Turbulenz. Wetterkapriolen zwischen Eiseskälte und Tropenhitze. Ein 25-jähriges Bestandsjubiläum. Und drei Schauspielergenerationen gemeinsam auf einer Bühne.

Als eines der meistgespielten Stücke der Weltliteratur ist Shakespeares „Sommernachtstraum“ wohl einer jener Klassiker, den so gut wie jedes Theater, das etwas auf sich hält, einmal gespielt haben muss. Und so reicht die Bandbreite der manchmal mehr, oft aber auch weniger professionellen Aufführungen vom subventionierten Staatstheater bis zum ambitionierten Schulklassenstück – immer umweht vom Zauber der Shakespear’schen, augenzwinkernden Dramaturgie. Zu Unrecht gilt das Stück daher mitunter auch als „Gassenhauer“ im Theaterrepertoire. Eine krasse Fehleinschätzung, denn abgesehen vom Inhalt, der geschickt drei Wirklichkeitsebenen zu einer durchaus ebenso spannenden wie heiteren Handlung verknüpft, ist das Stück alles andere als „leicht“ – im Anspruch, wie in der Umsetzung.

Märchenhaftes Jubiläum

Das Jubiläumsjahr 2015 schien daher bestens geeignet, dieses Stück, das gerade für laue Sommertemperaturen puren Sommertheater-Genuss verspricht, nach 1991 ein weiteres Mal in Szene zu setzen. In der prächtigen Naturkulisse, wo Waldgeister, Trolle, Elfen und Feen eben so hingehören. Und da begannen bereits die Probleme: Wo, bitte, nimmt man junge, flatterhafte, zarte Elfen her, wo junge Liebespaare und wo einen Haufen Handwerker, die Theater spielen können. Also die zumindest so tun als ob? Und die noch dazu in Shakespear’schen Reimen sprechen können? Also wurde – wie im Profibereich mit einer Sprech- und Stimmtrainerin so lange zusätzlich zu den Proben geübt, bis Aussprache und Betonung sicher „saßen“.

Wie verhext!

Arsen und Spitzenhäubchen

Jeder Mensch hat irgendwie eine „Leiche“ im Keller. Nicht so die reizenden Schwestern Abby und Martha Brewster – die haben zwölf davon. Gemeinsam mit ihrem geistig etwas eingeschränkten, jedoch harmlosen Neffen Teddy bewohnen die beiden älteren Damen den alten Familiensitz in Brooklyn. Aus reiner Nächstenliebe haben sie es sich zur Lebensaufgabe gemacht, reifere einsame Herren, die auf der Suche nach einem Zimmer zur Untermiete sind, mit Hilfe ihres selbstgemachten Holunderweines und einer Prise Arsen von ihrem „Leid“ zu erlösen.

Per Zufall kommt ihnen ihr zweiter Neffe, der Theaterkritiker Mortimer Brewster, auf die Schliche und versucht verzweifelt, dem eigenwilligen Engagement seiner Tanten Einhalt zu gebieten. Das Chaos wird perfekt, als am gleichen Abend Jonathan Brewster, der lange verschollene dritte Neffe von Abby und Martha, auftaucht. Seiner Profession als, polizeilich gesuchter, Serienkiller entsprechend, hat auch er eine Leiche im Gepäck und ist auf der Suche nach einem geeigneten Versteck für sich und sein letztes Opfer, Mr. Spenalzo. Doch der Platz wird schön langsam knapp und fremde Leichen sind im Hause der Brewster-Schwestern gar nicht gern gesehen.

Wir bedanken uns bei insgesamt 1.350 Besuchern unserer Herbstproduktion 2015. Wie im Vorfeld angekündigt, wird das Theater Purkersdorf den Reinerlös der Premiere den Flüchtlingen in Purkersdorf projektbezogen zur Verfügung stellen. Zusätzlich dazu wurden bei den Vorstellungen Geldspenden gesammelt. Stolz können wir verkünden, dass damit ein Gesamtbetrag von EUR 2.117,15 zusammengekommen ist! Dafür nochmals ein großes Dankeschön!!!!

Trilogie der Sommerfrische

„Ja, auf dem Land passieren Sachen, von denen man in der Stadt nicht einmal träumt.“

In der Sommerproduktion 2016 war Carlo Goldonis „Trilogie der Sommerfrische“, ein Klassiker der italienischen Komödie zu sehen sein, der den ganz normalen Wahnsinn des Sommerurlaubs beleuchtet. Wir bedanken uns bei rund 1.600 Zuschauern, die uns trotz des nicht immer perfekten Wetters die Treue gehalten haben!!

Nach anstrengenden Reisevorbereitungen kann die Reisegesellschaft im Urlaubsdomizil entspannen. Denn dort treffen Klatschbasen, mittellose Mitgiftjäger und Zicken aufeinander, so dass Konflikte vorprogrammiert sind.

Carlo Goldonis Komödien-Trilogie führt Menschen im Finanz- und Ferienfieber vor, die über ihre (finanziellen) Verhältnisse leben und darüber in (eheliche) ungeliebte Verhältnisse schlittern. Goldoni behandelt diese Tragik mit so viel Witz und Tempo, dass das Stück wie gemacht scheint für eine Aufführung unter freiem Himmel im Steinbruch Dambach in Purkersdorf.

Paula und die Vogelhochzeit

Die kleine Handpuppe Paula erzählt dem Publikum von einem fantastischen Traum. Vom Mond erfährt sie, dass in jener Nacht im Wald eine Vogelhochzeit stattfinden wird. Neugierig macht sich Paula auf den Weg und trifft unterwegs viele lustige Tiere, die ebenfalls zur Hochzeit gehen. Dort angekommen, beobachtet Paula hinter einem Baum versteckt das lustige Treiben – bis sie einschläft…

Spiel´s nochmal, Sam!

»Mein Kopf sagt, es ist Wahnsinn, aber mein Herz sagt, glaub deinem Kopf nicht, er lügt.« Sam

Wir bedanken uns bei knapp 600 Zusehern und vor allem für die vielen positiven Reaktionen!

Der Filmkritiker Sam steht an einem Wendepunkt in seinem Leben. Seine Frau Nancy hat ihn verlassen und die Scheidung eingereicht, was seinem Ego einen gewaltigen Schlag versetzt. Das befreundete Ehepaar Dick und Linda vermittelt dem Verlassenen ein Date nach dem anderen, doch alle scheitern. Als ihm sein größtes Kinoidol erscheint und gute Ratschläge für die Zukunft gibt, schöpft Sam wieder Hoffnung – zu Recht?

Das Theater Purkersdorf hat für die Herbstproduktion 2016 im Stadtsaal Purkersdorf den Kinoklassiker des Meisters Woody Allen ausgewählt. Ein witziges und intelligentes Stück, in dem Allen liebevoll mit der großen Filmvorlage „Casablanca“ spielt. Voll mit seiner typischen Scharfzüngigkeit und viel Slapstick, melancholischer Romantik und purem Klamauk hat diese Komödie höchsten Unterhaltungswert. Pointen mit ansprechendem Niveau und dazu noch Geist, Witz, schöne Frauen und: Humphrey Bogart. Was will man mehr?

Peter Pan

Wer kennt sie nicht, die Geschichte über den Jungen, der nie erwachsen werden wollte?

Von Tommy Schmidt, nach einem Roman von J.M. Barrie.

In Nimmerland – weit weg von allen Erwachsenen – schart Peter Pan, begleitet von der frechen Elfe Tinkerbell, die „Vergessenen Kinder“ um sich. Das sorgenfreie Leben hat ein jähes Ende, als die Piraten rund um den bösen Captain Hook die kleine Tigerlilly entführen. Peter Pan und die Kinder machen sich daran, sie zu befreien und stürzen sich damit in ihr größtes Abenteuer.

Das junge Ensemble rund um Regisseur Michael Köck entführt Sie in eine Welt voll Indianer, Piraten und … einem tickenden Krokodil.

Die musikalische und schwungvolle Inszenierung bietet perfekte Unterhaltung für die ganze Familie.

Katzenzungen

„Schmecken Ihnen die Katzenzungen?“

Schließlich sind Sie aus bestem Hause des Wiener Schokoladenkönigs Vinzenz Raupenstrauch, wo die strenge Tante Fini die Zügel fest in Händen hält. Da taucht eine flotte junge Frau auf, die doch ganz bestens als Gattin für den schüchternen Neffen geeignet sein könnte, der gehört nun endlich unter die Haube. Allerdings geht die junge Dame einem nicht so ganz noblen Gewerbe nach – sie und ihre Freundinnen mischen im eleganten Haushalt der Raupenstrauchs sehr zur Unterhaltung des Publikums gehörig auf. Das Ensemble des Theater Purkersdorf lädt zu einem komödiantischen Abend mit viel Wortwitz in den Stadtsaal Purkersdorf.

Ein Computer für Petrus

Ein kleines Team aus dem Ensemble des Theaters Purkersdorf zeigt die fröhliche Geschichte des himmlischen Assistenten Compinius, der die weihnachtlichen Termine nun endlich „moderner“ koordinieren möchte. Ob mit dem „Blechkasten“ für Petrus nun wirklich alles einfacher geht? Und was zum Kuckuck macht denn der Osterhase hier? Besuchen Sie uns **am 09. und 17. Dezember jeweils um 17:30 im Schlosspark**, gleich beim Adventmarkt, Eintritt ist frei.

 

Weihnachten wie’s einmal war

Es ist bereits eine wunderbare Tradition geworden, das Ensemble des Theater Purkersdorf lädt zu einem romantisch weihnachtlichen Abend in den Steinbruch Dambach.

Um 18 Uhr treffen sich alle unsere Gäste beim Eingangsbereich des Dambachstals (Höhe Tullnerbachstraße 69).

Von dort spazieren wir gemeinsam mit Laternen und Fackeln die Forststraße entlang bis zum Theaterdorf des Steinbruchs Dambach. Dort erwarten Sie weihnachtliche Musik und charmante Texte, gestärkt werden Sie mit heißen Getränken und Broten.

Eintritt ist kostenlos, wir danken aber für Ihre freiwilligen Spenden.

Fackeln werden beim Beginn des Weges auch zu kaufen sein. Also warm einpacken und dabei sein – es wird ein zauberhafter Abend inmitten unseres Wienerwalds!

Der Bauer als Millionär

Sommer 2018

Das Theater Purkersdorf präsentiert im Sommer 2018 ein klassisches und immer noch zeitgemäßes Zaubermärchen: Der Bauer als Millionär von Ferdinand Raimund.

Die vielfältige Geschichte rund um unerwarteten Reichtum und dem daraufhin schnellen Verlust von Moral und Anstand zeigt durchaus moderne Züge. Ob Bauer des 19. Jahrhunderts oder heutiger Kleinverdiener – Geldsegen macht nicht immer glücklich – und schon gar nicht klüger. Und wenn sich wie hier in die menschlichen Handlungen auch noch überirdische Wesen einmischen, die auch selbst nicht immer Vorbildwirkung haben, dann ist höchste Theaterunterhaltung zu erwarten.

Regisseur Manfred Cambruzzi gestaltet mit seinem Ensemble eine bewusst nur behutsam modernisierte Version des urösterreichischen Schauspiels in der stimmungsvollen Atmosphäre des Steinbruch Dambach in Neu-Purkersdorf.

Premiere ist Freitag 22. Juni 2018

 

LAMORTE

Rückblick auf unsere Herbstproduktion: Humorvolles Spiel mit Tiefgang im Stadtsaal Purkersdorf

nach dem Film von Ulrike Schwarzenberger

Es sind über 30 Jahre nach der Matura vergangen, als ehemalige Schulfreundinnen wieder zusammenfinden. Die erfolgreiche Managerin Iris hat alle übers Wochenende in das Landhotel einer Schulkollegin eingeladen. Neben gemeinsamen Erinnerungen kommen auch alte Vorurteile und kleine Feindschaften hoch. Beim festlichen Abendessen lässt Iris jedoch eine Bombe platzen, die alles verändert.

Die österreichische Autorin ULLI SCHWARZENBERGER hat herrliche Frauengestalten und eine Geschichte mit einem packenden Ende geschaffen.

Apostelspiel 2018

Das Ensemble rund um Manfred Cambruzzi zeigt die zeitlose Geschichte rund um Vertrauen und den unerschütterlichen Glauben an das Gute im Menschen. Eine berührende Geschichte, eingebettet in die charmant winterliche Atmosphäre unserer Open-Air Bühne.

Der Räuber Hotzenplotz

Inhalt

Kasperls Großmutter kann sich nur kurz über ihre neue, melodiespielende Kaffeemühle freuen, da kommt doch der garstige Hotzenplotz daher und raubt sie ihr einfach. Kasperl und Seppl lassen sich aber nicht unterkriegen und folgen dem goldgierigen Räuber mit einer List in dessen Höhle. Doch so einfach bekommen sie die Kaffeemühle nicht zurück! Der Räuber und sein ebenso böser Freund, der Zauberer Petrosilius Zwackelmann, nehmen Kasperl und Seppl gefangen und die beiden geraten in ein schwieriges Abenteuer. Mit Schlauheit, Mut, Zauberei und unterstützt von Fee Amaryllis kommt es dann doch noch zu einem guten Ende. Und der Räuber Hotzenplotz? Na, den hat doch der Herr Wachtmeister Dimpfelmoser eingesperrt… denkt Ihr, oder?

Das Ensemble Purkersdorf lud zu einer vergnüglichen Räubergeschichte, wo Märchen und zauberhafte Abenteuer auf unser Publikum warten. Das Ambiente der Open Air Bühne im Steinbruch Dambach (Neu-Purkersdorf) ließ den Zuschauer das Stück besonders eindrucksvoll erleben.

Buona Sera, Mrs. Campbell

Buona Sera, Mrs. Campbell

Also das kann ja vorkommen, dass es drei Männer hintereinander gibt, die aufgrund der Einsamkeit und Angst im Kriegsgeschehen ein bisschen anlehnungsbedürftig sind.Vor zwanzig Jahren war sie selbst ja noch jung und ihr Herz war so groß. Es ist ja vielleicht auch nicht so wichtig, wer von den drei Amerikanern wirklich der Vater ist, solange sie brav zahlen und die entzückende Tochter fördern. Aber was tun, wenn die drei nach so langer Zeit zum Veteranentreffen nach Italien zurückkommen und ihre „Rechte“ einfordern? Tja, die italienischen Nächte haben es in sich! Eine Sommerkomödie, spritzig wie Prosecco und leicht, wie ein Sorbetto al limone!Nach dem Drehbuch des gleichnamigen Filmes von Melvin Frank, Denis Norden und Sheldon Keller; Bühnenfassung: Viktoria Schubert

Ein Käfig voller Narren

Ein Käfig voller Narren

von Jean Poiret – Deutsch von Charles Regnier – Verlag Felix Bloch Erben Gmbh & Co.KG

Das homosexuelle Paar Georges, der Besitzer eines Drag Queen Nachtclubs in St. Tropez, und sein langjähriger Freund und Star des Clubs, Albin, werden mit der Hochzeit des Sohnes von Georges, Laurent, welcher aus einer einzigen Liaison von Georges mit einer FRAU zustande kam, konfrontiert.

Dessen Verlobte Muriel ist nur ausgerechnet die Tochter eines erzkonservativen, homophoben Politikers, welcher mit seiner Frau unbedingt die Eltern des zukünftigen Schwiegersohns kennenlernen möchte.

Um dem Glück von Laurent nicht im Weg zu stehen, versucht Georges sein Leben, seine Wohnung wie auch seinen Nachtclub für einige Tage so zu verändern, dass die zukünftigen Schwiegereltern keinen Verdacht schöpfen und ein konservatives Ehepaar vorfinden.

Die daraus resultierenden Probleme, Verwechslungen und Verstrickungen der Handlung garantieren einen durchgehend amüsanten und schwungvollen Theaterabend.